Neues Gesicht im Stephanshof

„Die Diakone kommen dorthin, wo sie gebraucht werden, wo man ihrer Hilfe bedarf.“ Mit diesen Worten stellte Diakon Jürgen Hofmann, der derzeit das Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt in Bamberg als dauernder stellvertretender Geschäftsführer leitet, den Synodalen des Dekanats Bamberg seinen neuen Mitarbeiter Maximilian Hubmann vor. Seit 1. März arbeitet dieser als Assistent der Geschäftsführung im Kirchengemeindeamt im Bamberger Stephanshof, das für Kirchengemeinden, Diakonievereine und Stiftungen in den Dekanaten Bamberg, Forchheim und Rügheim Verwaltungsarbeiten übernimmt. „Organisatorisch denken macht mir Spaß“, meint Maximilian Hubmann, der ebenfalls Rummelsberger Diakon ist und sich in seiner Ausbildung für die Fachausrichtung Sozialwirt entschieden hatte. Seine wichtigste Motivation dafür war, wie er selbst sagt, „die Menschen zu unterstützen bzw. den Menschen den Rücken für ihre eigentlichen Aufgaben frei zu halten, die anderen Menschen helfen“. Im Kirchengemeindeamt ist er dafür an der richtigen Stelle: Hier laufen verwaltungstechnisch die Fäden vieler Kirchengemeinden zusammen in Sachen Personal-, Finanz- und Vermögensverwaltung, Bau- und Liegenschaftswesen, Kindergartenverwaltung und Meldewesen. Damit entlastet das Amt die Einrichtungen vor Ort im organisatorischen Bereich. Mit der Entscheidung des Kirchengemeindeamts Bamberg im Januar, diese auf zwei Jahre angelegte Assistenzstelle zu schaffen, geht man mit dem Konzept "Profil und Konzentration" (PuK), für das auf der Landessynode in Coburg erst kürzlich der Startschuss gegeben wurde, konform. Darin hat sich die Evang.-Luth. Kirche in Bayern darauf verständigt, sich auf allen ihren Ebenen neu aufzustellen und mit ihren Angeboten auf die Lebenswirklichkeit der Menschen einzugehen. „Das bedeutet natürlich auch, im Verwaltungsbereich genau auf vorhandene Strukturen zu schauen und sich gut für die Zukunft aufzustellen“, meint Maximilian Hubmann. Dass er seinen Teil dazu im Kirchengemeindeamt Bamberg beitragen kann, darauf freut sich der Diakon: „Aber auch bereits begonnene Projekte gemeinsam mit den Kollegen zu einem guten Abschluss zu bringen und mit den vielen Menschen in den Gemeinden und Diensten zu arbeiten, das macht den Reiz meiner Stelle in Bamberg aus.“